17-04-2020 Weiter gute Nachrichten aus dem Boni

Weiter gute Nachrichten: Es gibt keine positiven Tests auf das Coronavirus im Boni.

Die Wichtigste zu Beginn: Auch heute, gut eine Woche nach Bekanntwerden einer Covid-19-Infektion bei einer unserer Bewohnerinnen, die im Krankenhaus behandelt wird, ist die Lage weiterhin ruhig. Weder bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Berufsgruppen noch bei Bewohnern wurden Erkrankungen oder positive Testergebnisse bekannt. Darüber sind wir sehr erleichtert. Nichtsdestotrotz gelten unverändert unsere sehr hohen Hygienestandards und Aufmerksamkeit gegenüber allen möglichen Veränderungen. Der große Dank dafür geht an das gesamte Team im Boni, unsere Bewohner sowie die Angehörigen und Freunde, die uns in vielen Dingen tatkräftig unterstützen!

Zudem geht großes Lob an alle helfenden Hände, die im derzeit sehr aufreibenden Alltagsgeschehen sozusagen „nebenbei“„ einen eigenen Iso-Bereich im Haus mit vereinten Kräften geschaffen haben (Foto). Auch diese Vorgabe entspricht dem aktuellen Erlass des Landes NRW, in Wohn- und Pflegeheimen bei aktueller Notwendigkeit – also im Fall der Fälle – einen Iso-Bereich vorbereitet zu haben.

Wie alle wissen, haben wir die grundsätzlichen Forderungen nach Schutz und der Minimierung der Infektionsgefahren schon lange und durch viele Maßnahmen umgesetzt. Dieser wurde am 15. April in der Bekanntmachung von Bundeskanzlerin Merkel bestätigt.

Um die Bewohner zu schützen und einer Ausbreitung von Infektionen entgegenzuwirken,

  • ruhen unsere Gruppenaktivitäten

  • bringen wir die Mahlzeiten den Bewohnern aufs Zimmer

  • haben wir die Wohnbereiche strikt voneinander getrennt (keine „Personalfluktuation)

  • haben wir die Bewohner gebeten, möglichst auf ihren Zimmern zu bleiben

  • achten wir gemeinsam mit den Bewohnern darauf, dass sie den Mindestabstand von zwei Metern voneinander einhalten

  • achten wir darauf, dass alle sich regelmäßig die Hände waschen

  • arbeiten wir mit den Hygieneexperten aus unserem Hospitalverbund eng zusammen, so dass alle empfohlenen Corona-Schutz-Maßnahmen umgehend umgesetzt wurden und werden

  • lassen wir unsere Mitarbeiter von den Hygiene-Experten aus dem Verbund für die Corona-Situation regelmäßig schulen

  • haben wir für den Fall der Fälle einen Isolierbereich eingerichtet (s.o.).

In dem Beschluss vom 15. April heißt es weiter: „Es ist jedoch auch zu berücksichtigen, dass entsprechende Regularien nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen.“

Auch diese Forderung, einer sozialen Isolation entgegenzuwirken, haben wir bereits seit Längerem umgesetzt. Dabei kam uns zugute, dass wir einem Krankenhaus-Verbund mit Hygiene-Experten angehören. Diese Experten konnten wir zurate ziehen, um notwendige Hygieneforderungen in unser Corona-Gesamtkonzept einfließen zu lassen.

  • Folgende Angebote für haben wir unter Berücksichtigung von Hygienevorschriften dabei unseren Bewohnern machen können:
  • Statt Gruppenaktivitäten bieten unsere Mitarbeiter den Bewohnern nun individuelle Beschäftigung an.
  • Wir begleiten die Bewohner einzeln in den Garten.
  • Wir haben neue Kommunikationsmöglichkeit per Sky geschaffen und unterstützen die Bewohner bei Bedarf bei der Herstellung dieser Kontakte.
  • Wir organisieren Unterhaltung „auf Abstand“ (wie Klavierkonzert im Garten).

Und nicht zu vergessen: Unsere Pflegekräfte, unsere Servicemitarbeiterinnen, unser Sozialdienst, auch die Kollegen in Küche und Cafe, die Gärtner, die Technik, die Verwaltung, alle alle alle… sind nach wie vor wichtige Vertrauens- und Kontaktpersonen unserer Bewohner! Danke an dieser Stelle auch an die „sozialen Kontakte“, die sich spontan aus der Bevölkerung, von Nachbarn oder selbst der Polizei ergeben haben: Wir haben uns sehr über die Briefe, Bilder, Süßigkeiten und den Gesang für unsere Besucher gefreut.