07-04-20 Viel Sympathie und ganz konkrete Hilfe

Eine erfreuliche Überraschung ist die „nachbarschaftliche“ Hilfsbereitschaft des Soester Unternehmens ALSO, das dem Marienkrankenhaus und den weiteren Einrichtungen des Verbundes kurzerhand kostenlos Headsets zur Verfügung gestellt hat – ganz unbürokratisch und schnell.

Der Hospitalverbund bekommt in dieser außergewöhnlichen Zeit viele Sympathiebekundungen und auch vor Ort ganz konkrete Unterstützungsangebote. Eine erfreuliche Überraschung ist die „nachbarschaftliche“ Hilfsbereitschaft des Soester Unternehmens ALSO, das dem Marienkrankenhaus und den weiteren Einrichtungen des Verbundes kurzerhand kostenlos Headsets zur Verfügung gestellt hat – ganz unbürokratisch und schnell.

Soest ist seit langen Jahren Hauptsitz von ALSO Deutschland; viele der Mitarbeiter wohnen direkt in Soest oder der näheren Umgebung. Bereits seit geraumer Zeit sind die meisten von ihnen im Home-Office. Gemeinsam mit dem Management überlegten sie, wie man die Region bei der Bekämpfung des Corona-Virus unterstützen könnte. So entstand der Gedanke, beim Katholischen Hospitalverbund Hellweg nachzufragen, der Krankenhausstandorte in Soest, Werl und Unna hat. 

Simone Blome-Schwitzki, Chief Customer Officer des Unternehmens, nahm Kontakt zum Marienkrankenhaus auf und schnell war klar: Die Arbeit des Krisenstabs könnte erheblich durch professionelle Headsets und Kameras erleichtert werden. Denn gerade jetzt ist die Kommunikation sowohl zwischen Stationen und Abteilungen im Krankenhaus vor Ort ebenso wie über die Standorte des Hospitalverbundes hinweg enorm wichtig. Innerhalb weniger Stunden wurden die benötigten Headsets übergeben. Die Kameras wurden sogar aus einem Nachbarland innerhalb der ALSO-Länderorganisationen besorgt. 

Das professionelle  Equipment kommt nun bei der internen Kommunikation zum Einsatz und ist eine echte Erleichterung bei den häufigen Abstimmungsgesprächen aller Experten aus dem Hospitalverbund. „In der schwierigen Situation machen wir auch gute Erfahrungen: Wir bekommen viel Zuspruch. Und wir erleben – auch durch die gute Kommunikationstechnik ermöglicht – eine tolle interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegenden, Technik, Management und anderen. Alles hat schließlich das eine Ziel: Alles für die Patienten zu tun, die wir in unseren Häusern versorgen“, schildert Christian Larisch, Geschäftsführer des Katholischen Hospitalverbundes Hellweg. 

Weil es viele gibt, die gern helfen möchten, hat der Hospitalverbund hierfür eigens eine E-Mailadresse zur Koordination eingerichtet. Sie lautet: helfen@hospitalverbund.de.