Katholischer Hospitalverbund Hellweg

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Christliches Klinikum Unna | WEST

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Umweltschutz und Klimaverantwortung

Wir achten auf einen ressourcenschonenden und klimaverantwortlichen Umgang mit den uns anvertrauten Gütern. Durch eine eigene Klimastrategie und klar definierte Ziele möchten wir aktiv dem Klimawandel begegnen. Wir setzen uns ein für eine größere Energieeffizienz, besseren Ressourcenverbrauch und für ein verantwortbares Abfallmanagement in unseren Einrichtungen. Solaranlagen, Blockheizkraftwerk und energetische Außenfassenden sind nur ein paar Beispiele von vielen Maßnahmen und Projekten, in denen wir uns intensiv mit dem Klimaschutz beschäftigen.

Effiziente Beleuchtung

Der Austausch ineffizienter Leuchtmittel ist eine gute Möglichkeit, um Energie einzusparen und damit Emissionen zu senken. Daher werden in den Einrichtungen des Hospitalverbundes sukzessiv alte Leuchtmittel durch effiziente LEDs ausgetauscht. Hinzu kommt, dass in einigen Bereichen, die permanent beleuchtet werden müssen, Bewegungsmelder eingebaut werden – so z.B. im Parkhaus im Christlichen Klinikum Unna Mitte. Durch diese bedarfsgerechte Steuerung der Beleuchtung wird der Stromverbrauch deutlich reduziert und damit die CO₂-Emissionen verringert.

Verzicht auf klimaschädliche Narkosegase

Ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz in allen Krankenhäusern des Hospitalverbundes ist die Reduktion von klimaschädlichen Narkosegasen sowie der komplette Verzicht auf das Narkosegas Desfluran. Seit mehr als vier Jahren wird dieses Narkosegas nicht mehr an unseren Standorten eingesetzt – ohne Einschränkung für die Patientensicherheit.
Thomas Stephani (Leiter der Zentralapotheke im Katholischen Hospitalverbund Hellweg): „Desfluran ist eines der schädlichsten Anästhesiegase für unsere Umwelt. Es wirkt 2.500-fach stärker auf die Erderwärmung als CO2 und baut sich erst nach 14 Jahren in der Atmosphäre ab. Der Verzicht auf Desfluran und der umsichtigen Einsatz der übrigen Narkosegase in unseren OP´s ist ein wichtiger Baustein für mehr Nachhaltigkeit in unseren Krankenhäusern.“

Vielseitiges Angebot für umweltfreundliche Mobilität

Mobilitätsmanagement gibt es im Hospitalverbund Hellweg schon seit Ende der Zehner Jahre. Angefangen von einer ersten Mitarbeiter-Befragung zum individuellen Mobilitätsverhalten bis hin zum vergünstigten Deutschlandticket ist die Bandbreite der Angebote für Mitarbeitende stetig gewachsen. So steht unsere Flotte an modernen E-Autos nicht nur für Dienstfahrten an allen Standorten bereit, sondern die umweltfreundlichen Fahrzeuge können über eine App auch außerhalb der Dienstzeiten für private Fahrten genutzt werden. Fahrrad-Leasing (Bio- und E-Bikes) sowie sichere und wetterfeste Fahrradabstellanlagen gehören ebenfalls zum Portfolio, wenn es um klimabewusste Mobilität geht. Gleichzeitig gibt es nach wie vor ein Kontingent an Parkplätzen, die Mitarbeitende zu vergünstigten Konditionen nutzen können.

Photovoltaik produziert 100.000 kWh im Jahr

Ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz setzt das Marienkrankenhaus Soest mit einer eignen Photovoltaikanlage. Die aus eigenen Mitteln finanzierte Anlage produziert jährlich rund 100.000 Kilowattstunden (kWh) „grünen Strom“.
Dafür wurden 328 Photovoltaik-Platten auf einer Dachfläche von 1300 Quadratmetern platziert, die Solaranlage selbst erstreckt sich über eine Fläche von rund 600 Quadratmetern. Der so gewonnene Strom fließt auf kurzem Weg über die Unterverteilung im Dachgeschoss des Krankenhauses direkt in das Stromnetz der darunterliegenden Stationen und Bereiche.

Babywald auf zehn Fußballfeldern

Der Babywald in Unna ist im Jahr 2001 auf Initiative des damaligen Katharinen-Hospitals – heute CKU – gemeinsam mit der Tageszeitung Hellweger Anzeiger entstanden. Für jedes Neugeborene konnten Eltern im Sinne der Nachhaltigkeit und Verbundenheit zur Natur einen Baum pflanzen sowie eine spezielle Geburtsanzeige schalten.
Zuvor hatten die Initiatoren gemeinsam mit dem Kreis Unna eine ehemalige landwirtschaftlich genutzte Fläche zu einer Waldfläche umwidmen lassen. In über 12 Jahren wurden hier auf einer Fläche von rund 10 Fußballfeldern insgesamt rund 1.500 Laubbäume (Mischwald) gepflanzt. Jährlich gab es dazu 2 Pflanzfeste, zu denen auch die „Ehemaligen“ eingeladen waren, um Kontakt zu ihren Bäumen und der Natur zu halten.

Menschenrechtsbeauftragter

Beauftragter für Ethik und Nachhaltigkeit

Dipl.-Theol. Daniel Robbert

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