90-09-2020 Demenz – wir müssen reden!

Im Rahmen des Welt-Alzheimertages am 21. September gibt es ein Video-Podcast rund um das Thema Demenz. Senden Sie uns Ihre Fragen - wir antworten!

Immer noch glauben zu viele Menschen, dass Demenz ein normaler Teil des Alterns sei. Trotz einer steigenden Zahl von Menschen mit Demenz fehlt es in Deutschland häufig an Unterstützungskonzepten für sie und ihre Familien. Und noch immer trauen sich viele Menschen nicht, darüber zu sprechen, dass sie oder ein naher Angehöriger eine Demenzdiagnose erhalten haben.

Der Katholische Hospitalverbund Hellweg und insbesondere das Mariannen-Hospital Werl setzen sich deutlich für die Unterstützung Betroffener und ihrer Familien ein: In den Krankenhäusern gibt es Expertinnen, die die Versorgung von Patienten mit Demenz ganz speziell im Blick haben und begleiten. Im Rahmen des Welt-Alzheimertages am 21. September gibt es zudem ein Video-Podcast mit Antworten zu Fragen rund um das Thema Demenz.

Die Einladung gilt an alle Bürger und Interessierten in Werl und Umgebung: Stellen Sie uns Ihre Fragen zum Thema Demenz. Zum Beispiel:

-        Mein Sportkollege hat sich so verändert, wirkt aufbrausend und weicht mir aus. Warum?

-        Ist Demenz erblich?

-        Wie kann der Arzt eine Demenz erkennen?

-        Mein Mann vergisst in letzter Zeit so viel. Hat er Demenz?

-        Was muss man bei einem Krankenhausaufenthalt wissen und beachten?

-        ….und viele mehr

Fragen wie diese und weitere, die sehr gerne gestellt werden können, beantworten unsere Expertinnen in einem Interview, das aufgezeichnet und ab dem Welt-Alzheimer auf youtube-Kanal des Hospitalverbundes gezeigt wird.

Ihre Fragen können Sie bis zum 14. September per E-Mail senden an r.diers@hospitalverbund.de

Und zurück zum Thema des Welt-Alzheimertages gilt es, viel Wissenswertes stetig in die Öffentlichkeit zu tragen. Dazu gehört beispielsweise zu erkennen, dass eine Demenz oft zu ungewöhnlichem Verhalten führt, das auffällt: im Alltag, beim Einkaufen, bei der Arbeit, beim Sport. Wichtig ist, dass sich Freunde, Familie, Nachbarn und Mitbürger nicht abwenden, sondern über die Erkrankung reden.

Menschen mit Demenz wollen und sollten weiterhin an gemeinsamen Aktivitäten teilhaben, ihre Hobbys und den Alltag möglichst selbstbestimmt gestalten. Dazu braucht es mehr Wissen und Verständnis in der gesamten Gesellschaft. Wenn wir miteinander ins Gespräch kommen, erleben Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, dass sie trotz der Erkrankung akzeptiert werden und dazugehören.