17-06-2021 Ausbidlung in der Interventionellen Kardiologie

Das Marienkrankenhaus ist jetzt anerkannte Ausbildungsstätte in der Interventionellen Kardiologie. Das macht das Marienkrankenhaus Soest für Ärztinnen und Ärzte zu einem attraktiven Arbeitgeber.

Das Marienkrankenhaus ist jetzt anerkannte Ausbildungsstätte in der Interventionellen Kardiologie. Die Möglichkeit, sich in diesem speziellen Bereich der minimalinvasiven Kathetertechnik weiterqualifizieren zu können, macht das Marienkrankenhaus Soest für Ärztinnen und Ärzte zu einem attraktiven Arbeitgeber. Schon seit Jahren geben erfahrene Kollegen ihr Know-how  gern im Team weiter. Jetzt hat Chefarzt Professor Dr. Markus Flesch offiziell bestätigt bekommen, dass der Wissenstransfer in der Interventionellen Kardiologie unter ihrer Regie die Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung erfüllt.

Die Anerkennung setzt eine hohe Fallzahl auch im Bereich komplexer Therapieverfahren voraus und verlangt zudem, dass der Weiterqualifizierung in gut organisierter Form stattfindet. Zudem muss eine entsprechende medizinische Ausstattung vorhanden sein. Im Marienkrankenhaus ist das unter anderem durch das Linksherzkatheterlabor mit hochspezialisierten Verfahren zur Koronardiagnostik und Koronartherapie und Möglichkeiten zur  apparativen Kreislaufunterstützung gegeben. Den jungen Medizinern müssen zwei „Supervisoren“  zur Seite stehen, die in der Interventionellen Kardiologie nachweislich Erfahrung haben.

Interventionell kardiologische Behandlungsverfahren sind im Marienkrankenhaus seit knapp fünfzehn Jahren etabliert. Entsprechende Strukturen für eine gute Ausbildung haben sich daher eingespielt. Die Spezialisierung zum interventionellen Kardiologen dauert regulär zwei Jahre und setzt voraus, dass die weiterzubildenden Ärzte bereits ihre Prüfung als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie vor der Ärztekammer  bestanden haben.  Im Mittelpunkt der Interventionellen Kardiologie stehen im Marienkrankenhaus die diagnostische Darstellung (Koronarangiographie) und die Therapie von Herzkranzgefäßeinengungen (Aufdehnung und Stentimplantation) im Herzkatheterlabor. Der Blick ist nicht nur auf die Qualifizierung der Ärzte gerichtet: „Wichtig ist, dass auch während der Ausbildung der Ärzte die Patientensicherheit oberste Priorität genießt“, so Professor Flesch. Mehr noch: Die Patienten sollen letztlich von den guten Weiterbildungsmöglichkeiten der Ärzte im Marienkrankenhaus profitieren: „Für eine gute medizinische Versorgung benötigt man gut geschulte Mitarbeiter“, betont der Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin / Kardiologie.