16-04-2020 Erneute Bestätigung für das Gynäkologische Krebszentrum

Wir sind für ein weiteres Jahr als Gynäkologisches Krebszentrum zertifiziert worden - unter den außergewöhnlichen Corona-Zuständen freut uns das sehr.

Die Corona-Epidemie ändert so manches – auch die Abläufe von Zertifizierungen in Krankenhäusern. Umso mehr freut man sich im Katharinen-Hospital Unna, als jetzt die Nachricht kam, für ein weiteres Jahr als „Gynäkologisches Krebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft“ unter Leitung von Chefarzt Dr. Kunibert Latos offiziell anerkannt worden zu sein.

Eine Zertifizierung bedeutet, eine gute medizinische Versorgung durchzuführen und diese auch umfangreich nachzuweisen. Beides gelang den Verantwortlichen aus der Pflege, dem ärztlichen Dienst und dem Qualitätsmanagement so gut, dass auf eine Prüfung vor Ort verzichtet werden konnte. Seit acht Jahren werden im GKZ Patientinnen mit Krebserkrankungen versorgt: von der Diagnostik bis zur OP und Nachsorge, manches Mal auch konservative Therapie. Alles auf hohem Niveau. Daher genügten jetzt die Datenchecks.

Die rundum gute Arbeit im Gynäkologischen Krebszentrum spiegelt sich in der schriftlichen Beurteilung des Zertifizierungsinstituts OnkoZert wider: „Die vorliegenden Unterlagen wie Erhebungsbögen und Datenblätter wurden vorbildlich bearbeitet und sind sehr informativ ausgefüllt, so dass die Strukturen und Arbeitsweisen des Zentrums gut nachvollzogen werden können.“ Da die Zahlen und Fakten die hohe Behandlungsqualität eindeutig belegten, nahm das Zertifizierungsinstitut von dem sonst üblichen Audit mit Ortsbegehung im Krankenhaus Abstand. Möglich wurde dieses Vorgehen unter anderem, weil die Deutsche Krebsgesellschaft aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation Sonderregularien einräumt. Denn Krankenhäuser sind derzeit nicht nur für Besucher geschlossen, sondern auch für Auditoren. „Bereits anhand unserer Unterlagen die Auditoren überzeugt zu haben, ist ein wirklich gutes Zeichen für das gesamte Team des Gynäkologischen Krebszentrums“, freut sich Dr. Katja Frye-Breitfeld, Leiterin des Qualitätsmanagements. Bis August nächsten Jahres gilt nun die neue Urkunde, die die erfolgreiche Rezertifizierung dokumentiert.