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„Die Fusion der städtischen und katholischen Krankenhäuser in Soest ist ein besonders positives Beispiel für die Bündelung von Expertisen, die Abschaffung von Doppelstrukturen und eine zielgerichtete Fusion, die für die Stadt Soest und Umgebung die Versorgung zukunftssicher aufstellt. Die Vorgaben der neuen Krankenhausplanung werden beispielhaft und erfolgreich umgesetzt“, so Heidmeier.
In Gesprächen mit Vertretern der Gesellschafter, der Geschäftsführung, der Mitarbeitervertretung sowie der ärztlichen und pflegerischen Leitung überzeugte sich Staatssekretär Heidmeier persönlich vom bisherigen Fortschritt. Dabei hob er hervor, dass die neue Struktur nicht nur formell, sondern bereits praktisch auf vielen Ebenen gelebt werde. Heidmeier würdigte das Engagement aller Beteiligten und bedankte sich für die bisher geleistete Arbeit.
Ein zentraler Aspekt der neuen Krankenhausplanung des Landes ist die Konzentration medizinischer Fachbereiche an spezialisierten Standorten. Dieser Prozess ist im Christlichen Klinikum Soest bereits weit fortgeschritten. So wurde die Klinik für Gefäßchirurgie bereits erfolgreich zusammengelegt. In nächsten Schritten im Herbst folgt die Zusammenführung der Kliniken für Orthopädie und Unfallchirurgie und der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie später im Jahr die Kardiologie.
Soest sendet damit ein starkes Signal: Der Standort setzt die Krankenhausplanung proaktiv und vorbildlich um – mit Fokus auf strukturelle Qualität, Kompetenzbündelung und langfristige Sicherung der Gesundheitsversorgung in der Region.
Positiv zu bewerten ist der trägerübergreifende Charakter der Fusion: Die Zusammenführung eines konfessionellen und eines kommunalen Hauses unter dem Dach des Katholischen Hospitalverbundes Hellweg zeigt, dass Zusammenschlüsse auch im ländlichen Raum erfolgreich gestaltet werden können, wenn alle Beteiligten geschlossen hinter dem Projekt stehen.