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Siegel für vorbildlichen Umgang mit MRE

Bakterien, die gegen die meisten Antibiotika resistent sind, stellen für Krankenhäuser eine besondere Herausforderung dar. Dieser Herausforderung stellt sich das MRE-Netzwerk, das jetzt zum wiederholten Mal ein MRE-Siegel an das Christliche Klinikum Unna verliehen hat.

MRE steht für Multiresistente Erreger. Koordiniert wird das Netzwerk vom Gesundheitsamt des Kreises Unna. 2023 ist zuletzt gemeinsam mit dem Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) ein Qualitätssiegel verliehen worden. Jetzt konnten sich erneut Krankenhäuser im Kreis Unna dafür bewerben. Insgesamt sieben Qualitätskriterien mussten erfüllt werden.  Neben dem CKU wurden noch zwei weitere Krankenhäuser im Kreis Unna mit dem Siegel ausgezeichnet.
Für das CKU nahmen Yvonne Barkschat, Leitung Hygienemanagement im Katholischen Hospitalverbund Hellweg und speziell Ansprechpartnerin für das CKU Mitte, Andrea Heinemann, Hygienemanagement im CKU West, und Thorsten Roy, Geschäftsführer des Christlichen Klinikums Unna das Siegel von Gesundheitsdezernent Sven Brüggenhorst (im Bild l.) und MRE-Netzwerkmoderator Roland Quentmeier (r.) entgegen.
Zu den sieben Qualitätskriterien gehören die Teilnahme an Schulungen und der Austausch im Netzwerk, ein Hygienemanagement aufzubauen, die Händehygiene zu verbessern, ein Screening zu etablieren, unsachgemäßen Antibiotikaverbrauch zu vermeiden und Informationen für Patienten zur Verfügung zu stellen.
Multiresistente Erreger kommen immer häufiger vor und stellen für Ärzte und Pflegende eine große Herausforderung dar. „Umso wichtiger ist das Siegel als ein deutliches Zeichen, mit welcher Qualität wir uns für den Schutz unserer Patientinnen und Patienten sowie unserer  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen“, erklärt CKU-Geschäftsführer Thorsten Roy.