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Klein, aber oho. So ließe sich die Leistung des kleinsten menschlichen Organs treffend beschreiben. Denn die Schilddrüse spielt eine wichtige Rolle für den Stoffwechsel. Im Christlichen Klinikum Unna (CKU) werden jährlich zwischen 200 und 300 Patienten an der Schilddrüse oder Nebenschilddrüse medikamentös oder operativ behandelt. Sie können sich seit mehr als sechs Jahren auf die überprüften Qualitätsstandards der Behandlung verlassen. Erst kürzlich wurde das Team bereits zum dritten Mal als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie zertifiziert.
Technische Ausstattung und Expertise der Operateure spielen zentrale Rolle
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) nahm die medizinische und pflegerische Arbeit unter die Lupe. Das sehr gute Abschneiden bei diesem Prüfungsprozess ist für die leitende Oberärztin Endokrine Chirurgie Dr. Siri Wiesmann wie auch für den Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. Alexander Janzen, eine wichtige Bestätigung ihrer täglichen Leistung. Dabei können die Ärzte auf modernste technische Ausstattung zurückgreifen. Neben der Lupenbrillentechnik stehen auch das Neuromonitoring und die intraoperative Parathormonbestimmung (Erkennung eines Nebenschilddrüsen-Hormonabfalls bereits während einer OP) zur Verfügung. Beim Neuromonitoring handelt es sich um die kontinuierliche optische und akustische Darstellung der Stimmbandnerven während der Operation. Dies ist besonders wichtig, um die Stimme nicht in Mitleidenschaft zu ziehen.
Eine zentrale Rolle bei der Zertifizierung spielt - neben der technischen Ausstattung – die Erfahrung der Operateure. Hier kann das CKU auf eine umfangreiche Expertise zurückgreifen. Die Zahl der 200 bis 300 Eingriffe pro Jahr liegt deutlich über der geforderten Menge an Eingriffen für ein Kompetenzzentrum der Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie und die Qualitätsindikatoren ebenfalls.