Katholischer Hospitalverbund Hellweg

Christliches Klinikum Unna | MITTE

Christliches Klinikum Unna | WEST

Mariannen-Hospital Werl

Marienkrankenhaus Soest

St. Bonifatius Wohn- und Pflegeheim Unna

St. Elisabeth Wohn- und Pflegeheim Körbecke

Heilig-Geist-Hospiz Unna

Schule für Gesundheitsberufe

FamilienForum Katharina

Hospitalverbund Service Hellweg

Hospitalverbund Aktiv Unna

Hospitalverbund MVZ Praxis Balve

Hospitalverbund MVZ Praxis Bönen

Hospitalverbund MVZ Praxis Menden

Hospitalverbund MVZ Unna

Mensch sein und bleiben

Das Thema Demenz sprachfähig zu machen – dieses Ziel steht stets am Anfang seiner Lesungen und der Autor Monsignore Andreas Kurte erreichte es bei seinem Besuch im Mariannen-Hospital bereits nach kurzer Zeit.

Auf großen und zum Teil bewegten Zuspruch traf die Autorenlesung „Sieben Jahre in deiner Welt – Briefe an meinen demenzkranken Vater“.
Andreas Kurte las und erzählte am Montag (27. April) in der Krankenhauskapelle von den letzten Lebensjahren seines Vaters, den er gemeinsam mit seiner Schwester gepflegt hatte. Dabei schilderte er nicht nur seine Erlebnisse, sondern bezog die Zuhörer im Mariannen-Hospital – vielfach Angehörige von Demenzerkrankten - aktiv mit ein, besprach alltägliche Situationen und gemeinsam wurde deutlich, wie nahe Lachen und Weinen bei diesem Thema aufeinander treffen.
Er wolle kein Ratgeber sein, sondern vielmehr Angehörigen Mut machen, ihren eigenen Weg bei der Begleitung eines Demenzkranken zu gehen. „Mensch sein und bleiben“, müsse dabei für alle Beteiligten ein wichtiges Ziel sein.
Das Team der Geriatrie im Mariannen-Hospital hatte zu der besonderen Lesung eingeladen, stellte sich mit Info-Ständen im Vorraum der Kapelle vor. Chefarzt Dr. Jan Aqua, Oberärztin Yildiz Akyildiz und Seelsorgerin Heike Frankenberg begrüßten den Gast aus dem Kreis Höxter. Die wichtige Rolle der Angehörigen in der medizinischen Therapie beschrieb Chefarzt Dr. Jan Aqua. Denn die Angehörigen bzw. engsten Freunde kennen Vorlieben und Interessen des Erkrankten am besten, sie können sich am besten in den dementen Menschen hineindenken und seine Perspektive einnehmen: „Das Herz wird nicht dement“.