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„Insbesondere bei Verletzungen im Gelenkbereich von Beinen oder Armen ist die möglichst größte Präzision wichtig“, erklärt Dr. Bernhard Fortmeier. Der Chefarzt der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und sein Team können nun auf diese präzise Technik zurückgreifen.
Wichtig bei der Behandlung von Gelenkfrakturen, beispielsweise des Sprung- oder Kniegelenks, ist die exakte Wiederherstellung der Gelenkflächen. Die besten Bilder dazu lieferte bisher eine Computertomographie (CT) vor der OP. Während des Eingriffs mussten die Operateure meistens auf zweidimensionale Röntgendarstellungen zurückgreifen, erst nach der OP wurde bei komplexeren Verletzungen erneut die Position der Gelenkflächen im CT kontrolliert.
Vorteil für Patienten: Zusätzliches Plus an Sicherheit bei komplexen Gelenk-Operationen
Hier schafft die neue Technik nun im wahrsten Wortsinn frühzeitig Klarheit. „In den vergangenen Monaten haben meine Mitarbeiter und ich das Gerät zunehmend häufiger eingesetzt und sind von der großartigen Auflösung und Darstellung begeistert“, sagt Dr. Bernhard Fortmeier. Das Gerät ermöglicht einerseits die normalen auch bislang üblichen zweidimensionalen intraoperativen Kontrollen oder es kann bei Bedarf eine Bildserie gemacht werden, die eine ähnliche Darstellung der Strukturen erlaubt wie ein CT.
„Der Vorteil ist, dass wir sofort noch im OP sehen können, ob alles ok ist“, ergänzt Dr. Bernhard Fortmeier. Für Patienten bedeutet die neue hohe Präzision ein zusätzliches Plus an Sicherheit bei komplexen Gelenk-Operationen.
Am häufigsten wurde das Gerät bislang bei Verletzungen der unteren Extremitäten, u.a. am Knie- und am Sprunggelenk eingesetzt. Chefarzt Fortmeier: „Auch bei Verletzungen des Beckens ist die Verbesserung der Darstellung durch den Einsatz der 3D-Technik ein Quantensprung.“
Unser Foto zeigt Chefarzt Dr. Bernhard Fortmeier (3.v.r.) mit dem OP-Team.