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Im Hochdrucklabor des CKU werden Patienten mit komplexem Bluthochdruck behandelt. Meistens ist ihr Herz-Kreislauf-System bereits seit Jahren aus dem Gleichgewicht, selbst mithilfe mehrerer Medikamente lässt sich der Bluthochdruck nicht gut genug einstellen. Dann ist oft das Hochdrucklabor in der Klinik für Innere Medizin II/Kardiologie die erste Adresse. In der Regel sind nur zwei Übernachtungen notwendig, um alle sekundären Hochdruckursachen abzuklären. Dabei schauen die Ärzte aus kardiologischer und nephrologischer Sicht auf den Patienten, um anschließend die weitere Behandlung festzulegen. Dies können zum Beispiel der Einsatz von Stents oder eines so genannten Blutdruckschrittmachers sein.
Für Chefarzt Prof. Dr. Georg Nölker und den ärztlichen Leiter des Hochdrucklabors, Dr. Andreas Schleser, ist die Zertifizierung eine wichtige Bestätigung für Ihren Einsatz gegen die Volkskrankheit. Unter Bluthochdruck leiden immer mehr Menschen. Die Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems kann viele weitere ernsthafte Erkrankungen nach sich ziehen. So ist das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, erhöht.
Die Behandlung im Hochdrucklabor des CKU erfolgt nur auf Überweisung vom Hausarzt oder Facharzt. Das Hypertonie-Zentrum ist nicht zu verwechseln mit einem Schlaflabor, in dem Patienten mit Problemen mit Durch-, Einschlafen, Atemaussetzern oder Schnarchen untersucht werden.
Unser Foto zeigt das Team des Hochdrucklabors: Prof. Dr. Georg Nölker, Tessa Ciecierski-Dingeldey und Dr. Andreas Schleser (hinten) sowie Tanja Glasovac und Erika Urlass. Es fehlt Nachtpfleger Shankar Nepal.