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Minimal-invasive Eingriffe sind heute längst mehr als eine schonende Alternative: Selbst hochkomplexe Operationen werden inzwischen durch kleinste Zugänge durchgeführt. Für diese besondere Expertise ist die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Christlichen Klinikums Unna (CKU) erneut als Kompetenzzentrum für minimal-invasive Chirurgie ausgezeichnet worden. Das Qualitätssiegel vergibt die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
„Wir legen in unserer Klinik sehr viel Wert auf die minimal-invasive Chirurgie. Wo immer es medizinisch sinnvoll ist, setzen wir sie ein“, sagt Arthur Eduard Matuschek. Der Leitende Oberarzt, zugleich Leiter des Kompetenzzentrums, nennt die zahlreichen Vorteile: „Kleinere Schnitte bedeuten für den Patienten in der Regel weniger Schmerzen, schnellere Genesung, ein niedriges Infektionsrisiko und dadurch einen kürzeren Krankenhausaufenthalt.“ Am CKU kommt die sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie unter anderem bei Eingriffen an Darm, Magen und Nebenniere sowie in der Hernienchirurgie (Bauchwandbrüche) zum Einsatz.
Für Chefarzt Dr. Alexander Janzen bestätigt diese wiederholte Zertifizierung als Kompetenzzentrum das hohe Maß an Erfahrung seiner Operateurinnen und Operateure: „Wir sind hier im CKU breit aufgestellt und können auf umfangreiche Fachkompetenz zurückgreifen.“
Voraussetzung für die Zertifizierung war ein umfangreiches Audit, bei dem sowohl die fachliche Expertise als auch die Qualität der Behandlungsabläufe überprüft wurden. Begleitet wurde das Verfahren durch das Qualitätsmanagement des Hospitalverbundes Hellweg, dem das CKU angehört. Dr. Janzen bedankt sich für die Unterstützung – insbesondere bei QM-Mitarbeiterin Angela Herrmann.