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Aktionstag gegen den Schmerz

Am bundesweiten "Aktionstag gegen den Schmerz" beteiligt sich auch Dr. Angelika Neuenfeld, die Leiterin der Schmerztherapie im CKU am Standort Mitte (Obere Husemannstraße).

Chronische Schmerzen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Belastungen in Deutschland. Um auf die Situation von Betroffenen aufmerksam zu machen und über moderne Behandlungsmöglichkeiten zu informieren, findet am Dienstag, 2. Juni, erneut der bundesweite „Aktionstag gegen den Schmerz“ statt.

Oberärztin Dr. Angelika Neuenfeld (Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie) ist Leiterin der Schmerztherapie am Christlichen Klinikum Unna (CKU) Mitte und unterstützt den Aktionstag. Sie beteiligt sich gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten an der bundesweiten Telefonaktion.

Betroffene und Angehörige können sich am 2. Juni von 9 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Hotline 0800 - 18 18 120 beraten lassen. Dort beantworten Dr. Angelika Neuenfeld und weitere Schmerzexpertinnen und -experten Fragen rund um chronische Schmerzen, moderne Therapieverfahren und Unterstützungsangebote.

Der Aktionstag wurde 2012 von der Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. ins Leben gerufen und macht auf die oft unzureichende Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen aufmerksam. Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden unter dauerhaften Schmerzen – etwa durch Tumorerkrankungen, Nervenschmerzen sowie Kopf- oder Rückenschmerzen. Für viele Betroffene bedeutet dies erhebliche Einschränkungen im Alltag, im Berufsleben und in der Lebensqualität.

„Wichtig ist vor allem, frühzeitig zu handeln und einer Chronifizierung von Schmerzen entgegenzuwirken“, betont Dr. Angelika Neuenfeld vom CKU. Präventive Therapiekonzepte sowie eine schnelle und gezielte Unterstützung könnten den Krankheitsverlauf deutlich positiv beeinflussen. „Frühe Intervention verbessert nicht nur die Prognose, sondern kann das Leben der Betroffenen nachhaltig erleichtern und im besten Fall verhindern, dass Schmerzen dauerhaft bestehen bleiben.“

Wer bereits länger unter Schmerzen leidet, profitiert heute von vielfältigen Therapieansätzen. Neben individuell abgestimmten Medikamenten kommen unter anderem psychologische Unterstützung, Bewegungs- und Entspannungstherapien, Biofeedback sowie Physiotherapie zum Einsatz. Besonders multidisziplinäre Behandlungskonzepte können die Funktionsfähigkeit und Lebensqualität deutlich verbessern.

  • Bundesweite kostenlose Hotline zum Aktionstag gegen den Schmerz
  • Dienstag, 2. Juni 2026, 9 bis 18 Uhr
  • Telefon: 0800 18 18 120