Positionen
 
 

Positionen


Katholischer Hospitalverbund Hellweg gGmbH

„An der Seite des Lebens“ - Positionierung  katholischer Krankenhausträger gegen Beihilfe zum Suizid.
Anlässlich der Beratungen im Deutschen Bundestag haben sich zehn große katholische Krankenhausträger gegen ärztliche und jede weitere Form der geschäftsmäßigen Beihilfe zum Suizid positioniert. Gefordert wird eine Stärkung der hospizlichen und palliativen Versorgung und Abwendung von allen Formen der geschäftsmäßig organisierten Sterbehilfe und Suizidbeihilfe.
Das Bündnis vertritt insgesamt 394 Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen in Deutschland, in denen jährlich mehr als 1,6 Millionen Patienten, Klienten und Bewohner ambulant und stationär von knapp 70.000 Mitarbeitern versorgt werden.

Das Positionspapier finden Sie hier


Deutsche Bischofskonferenz

Hirntod und Organspende (2015)
In der Erklärung werden aktuelle Fragen zur Organspende und zum Hirntod aufgegriffen und tragen so zu einer Grundinformation bei. Die Stellungnahme begründet die Position der katholischen Kirche im Licht der neuen Entwicklungen in der Forschung. Im Mittelpunkt stehen die Frage nach der medizinischen Zuverlässigkeit und der anthropologischen Plausibilität des Hirntods als Kriterium der Todesfeststellung sowie aus christlicher Perspektive die moralische Qualifizierung des Aktes der Organspende. Benannt werden jene Kriterien und Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit eine Person zu einer begründeten und angemessenen Entscheidung im Blick auf eine mögliche eigene Organspende kommen kann.

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Sterbebegleitung (2011)
Viele gute Gründe sprechen für Sterbebegleitung, aber gegen aktive Sterbehilfe. Die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) haben dazu eine im Jahr 2011 erweiterte Textsammlung kirchlicher Erklärungen veröffentlicht.

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Patientenvorsorge
Mit der Handreichung „Christliche Patientenvorsorge durch Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Behandlungswünsche und Patientenverfügung“ und dem darin enthaltenen Formular möchten die Deutsche Bischofskonferenz, der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und weitere Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) katholische und die evangelische Kirche in Deutschland  eine Hilfestellung geben, sich mit dem Sterben und den eigenen Wünschen im Umgang mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung auseinanderzusetzen und mit vertrauten Menschen darüber ins Gespräch zu kommen. Die Christliche Patientenvorsorge berücksichtigt theologisch-ethische Aspekte eines christlichen Umgangs mit dem Ende des irdischen Lebens und erläutert die wichtigsten juristischen Gesichtspunkte. 

Weiter Informationen finden Sie hier

Zukunft der Pflege
Die Zukunft der Pflege im Alter ist eine große Herausforderung unserer Gesellschaft. Die höhere Lebenserwartung der Menschen ist in erster Linie ein Gewinn. Aber mit zunehmendem Alter wachsen oftmals die persönlichen Einschränkungen. Das Bild unserer Gesellschaft wird in den kommenden Jahren immer mehr von älteren Menschen geprägt sein, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Mit dem Wort „Die Zukunft der Pflege im Alter. Ein Beitrag der katholischen Kirche“ wenden sich die deutschen Bischöfe an die Verantwortlichen für die Organisation und Durchführung von Pflegeleistungen.

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kirchliches Arbeitsrecht (2011)
Die vorliegende Broschüre enthält eine Sammlung wichtiger Normen, Ordnungen und Texte des kirchlichen Arbeitrechts in der katholischen Kirche zum Stand vom 1. August 2011.

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Grundordnung im kirchlichen Dienst
Bei der Broschüre Nr. 95A Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse handelt es sich um einen Auszug aus der Broschüre Kirchliches Arbeitsrecht, erschienen in der Reihe „Die deutschen Bischöfe“, Nr. 95. Die Texte, die den Kapiteln B bis einschließlich E zugrunde liegen, sind in beiden Broschüren (Nr. 95 und Nr. 95A) enthalten und identisch. In der Broschüre Nr. 95 sind zusätzlich noch zwei weitere Ordnungen veröffentlicht.

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christliche Identität in kirchlichen Einrichtungen
Das Wort der deutschen Bischöfe „Das katholische Profil caritativer Dienste und Einrichtungen in der pluralen Gesellschaft“ ist ein Beitrag zur christlichen Identität in kirchl.-caritativen Einrichtungen. Es beinhaltet eine Klärung grundsätzlicher Fragen zum katholischen Profil caritativer Dienste und Einrichtungen, stellt die veränderten Rahmenbedingungen für die Organisation dieser Dienste dar, erörtert arbeitsrechtlichen Fragen in diesem Zusammenhang und markiert einen Verantwortungsspielraum für regionale Besonderheiten.

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Diözesaner Ethikrat Paderborn

Seit 2007 gibt es im Erzbistum Paderborn einen diözesanen Ethikrat. Das 13-köpfige Gremium besteht aus Medizinern, Theologen, Sozial- und Rechtswissenschaftlern sowie Pflegefachleuten. Errichtet wurde der Ethikrat von Erzbischof Hans-Josef Becker mit dem Ziel, die Qualität ethischer Beratungen und Entscheidungen in caritativen Diensten und Einrichtungen zu fördern. Angebunden ist der Ethikrat an den Caritasverband für das Erzbistum Paderborn. Zu bestimmten ethischen Fragestellungen hat sich der diözesane Ethikrat positioniert:

Empfehlung: Das integrative Modell ethischer Fallbesprechung
(November 2015)

Empfehlung: Umgang mit Patientenverfügungen
(3. Aufl., Januar 2016)

Empfehlung: Umgang mit Vorsorgevollmachen
(2. Aufl., November 2015)

Empfehlung: Ernährung bei Patienten mit fortgeschrittener Demenz
(3. Aufl., August 2016)

Positionierung: Gerechter Lohn für hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen und Dienste
(November 2011)

Die angeführten Dokumente finden Sie hier.


Bundesärztekammer

Sterbebegleitung
Das Dokument „Grundsätze der deutschen Ärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung“ soll Ärztinnen und Ärzten eine Orientierung bei der Begleitung von Sterbenden geben, auch wenn sie die eigene Verantwortung in der konkreten Situation nicht abnehmen können.

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Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Für den Fall, dass sich Patienten selbst krankheitsbedingt nicht mehr adäquat mitteilen können, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Vorausbestimmung der gewünschten medizinischen Behandlung. In Anerkennung des Rechts eines jeden Menschen auf Selbstbestimmung  hat die Bundesärztekammer unter Berücksichtigung der neuen Rechtslage die nachfolgende Empfehlung erlassen.

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Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der ärztlichen Praxis
Für den Fall, dass sich Patienten selbst krankheitsbedingt nicht mehr adäquat mitteilen können, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Vorausbestimmung der gewünschten medizinischen Behandlung. Angesichts des offenkundigen Bedarfs sowohl vonseiten der betroffenen Patienten als auch vonseiten der Ärzteschaft an einer praktischen Hilfestellung und weitergehenden Konkretisierung für die ärztliche Praxis haben es sich die Bundesärztekammer und die Zentrale Ethikkommission (ZEKO) bei der Bundesärztekammer zur Aufgabe gemacht, durch gemeinsame Empfehlungen den Beteiligten eine Orientierung im Umgang mit vorsorglichen Willensbekundungen zu geben.

Im darauffolgenden Anhang Arbeitspapier: Patientenverfügung und Organspende hat der Ausschuss für ethische und medizinisch-juristische Grundsatzfragen der Bundesärztekammer sich dem schwierigen Verhältnis von Patientenverfügung und Organspendeerklärung angenommen und diese Ergebnisse in einem Arbeitspapier zusammengefasst.

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Deutscher Pflegerat

Ethikkodex
Erstmals wurde ein internationaler Ethikkodex für Pflegende 1953 vom International Council of Nurses (ICN) verabschiedet. Der Kodex wurde seither mehrmals überprüft und angepasst. Diese Fassung ist die neueste Überarbeitung, die im Jahr 2012 abgeschlossen wurde.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Berufsordnung Pflegende
Mit dieser Rahmenberufsordnung für beruflich Pflegende erscheint eine Festschreibung allgemeiner Grundsätze und Verhaltensregeln für professionell Pflegende in der Ausübung ihres Berufes in Deutschland durch den Deutschen Pflegerat. Mit dieser Rahmenordnung nimmt der Deutsche Pflegerat erstmals eine berufsrechtliche Aufgabe für die professionell Pflegenden wahr.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Deutscher Ethikrat

Gerechtigkeit im Gesundheitswesen
Mit der Stellungnahme „Nutzen und Kosten im Gesundheitswesen – Zur normativen Funktion ihrer Bewertung“ diskutiert der Deutsche Ethikrat die Frage, inwieweit ökonomisches Denken in seiner Ausrichtung auf maximale Wertproduktion mit den individualrechtlichen Grundlagen unseres Rechtssystems und der öffentlichen Gesundheitsversorgung kompatibel ist.

Weitere Informationen finden Sie hier

Präimplantationsdiagnostik
Der Deutsche Ethikrat belässt es nicht bei einem Hinweis auf die im Jahre 2002 und 2003 veröffentlichten Empfehlungen der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Recht und Ethik der modernen Medizin“ und des Nationalen Ethikrates zur Präimplantationsdiagnostik, sondern legt im Hinblick auf die parlamentarischen Beratungen unter Berücksichtigung inzwischen eingetretener Entwicklungen und Erkenntnisse zum Thema PID eine eigene Stellungnahme vor.

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Demenz und Selbstbestimmung
Der Deutsche Ethikrat will mit seiner Stellungnahme zu einem besseren Verständnis der Situation von Menschen mit Demenz beitragen und Empfehlungen geben, um einen achtsameren und die Selbstbestimmung wahrenden Umgang mit Menschen mit Demenz zu fördern.

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Hirntod-Konzept
Der Hirntod kann nicht nur Voraussetzung für eine Organspende bleiben, er soll es auch. Der Ethikrat veröffentlicht seine Stellungnahme zum Hirntod - jenem nur mit Hilfe der modernen Medizin möglichen Zustand, in dem das Gehirn abgestorben ist, das Herz aber weiter schlägt, solange der Körper an ein Beatmungsgerät angeschlossen ist. Wie komplex das Thema ist, zeigt die Stellungnahme des Ethikrats, in der neben einer Mehrheitsposition und einer Minderheitsposition noch ein Sondervotum Platz beansprucht.

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Politische Stellungnahmen

Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen
Ziel dieser Charta ist es, die Rolle und die Rechtsstellung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen zu stärken, indem grundlegende und selbstverständliche Rechte von Menschen, die der Unterstützung, Betreuung und Pflege bedürfen, zusammengefasst werden.

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Patientenrechte
Das Gesetz sieht zudem vor, dass der Patientenbeauftragte der Bundesregierung die Bürgerinnen und Bürger über ihre Rechte informiert. So gibt Ihnen dieser Ratgeber einen Einblick in die geltende Rechtslage und soll dazu beitragen, dass der Patient eigenverantwortlich entscheiden kann.

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Suizidbeihilfe
Nach einem langen gesellschaftlichen Diskussions-Prozess stimmten am 06.11.2015 die Mitglieder des Deutschen Bundestages über fünf unterschiedliche Gesetzesentwürfe zur Strafbarkeit des ärztlich-assistierten Suizids ab. Das am 03.12.2015 erlassene Gesetz sieht vor, dass eine geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt wird.

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Einrichtungen
Auszeichnung

Das Katharinen-Hospital Unna und Marienkrankenhaus Soest sind ausgezeichnete Arbeitgeber im Gesundheitswesen

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Tel. 02303 / 100-2754

Qualität

 

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