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Wechsel vom Herzzentrum an das Katharinen-Hospital

PD Dr. Georg Nölker wird Kardiologie-Chefarzt

Sein Herz für das Herz hat er bereits als junger Assistenzarzt entdeckt. „Meine Lehrjahre in der Allgemeinen Inneren Medizin und später in der Speziellen Internistischen Intensivmedizin waren für mich aber zunächst sehr wichtig.“ Heute ist Privatdozent Dr. Georg Nölker einer der Leitenden Kardiologen und Elektrophysiologen am Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen. Doch ist seine Arbeitszeit dort begrenzt. Denn im September übernimmt der 52-jährige die Chefarztposition der Inneren Klinik II / Kardiologie des Katharinen-Hospitals.

Mit PD Dr. Nölker gewinnt das Katharinen-Hospital einen renommierten Spezialisten sowie einen gleichzeitig breit aufgestellten Internisten für die Leitung der größten Fachabteilung des Krankenhauses. „Es ist ein toller Gewinn für unsere Patienten, für das hervorragend aufgestellte Team sowie für die gesamte Klinik, dass Herr Dr. Nölker die Chefarzt-Position  übernehmen wird“, ist Geschäftsführer Christian Larisch überzeugt.

In einem umfangreichen Bewerbungsverfahren hatte sich der ausgewiesene Experte für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, insbesondere des Vorhofflimmerns, gegen zahlreiche kompetente Kandidaten durchgesetzt. „Wir sind überzeugt, dass wir mit Herrn PD Dr. Nölker für die Gegenwart und für die Weiterentwicklung der Abteilung und des gesamten Krankenhauses genau den richtigen Mediziner und Menschen gefunden und gewählt haben“, schildert Verwaltungsratsvorsitzender Guido Ponto.

„Meine Vor-Freude ist wirklich groß. Ich sehe hier in Unna die Möglichkeit, meine Kenntnisse und meine Interessen exakt zusammenbringen zu können“, so PD Dr. Georg Nölker. „Das sehr gute Team durfte ich bereits ein wenig kennenlernen. Ich bin richtig begeistert, hier bald Teil des Ganzen sein zu dürfen. Zudem ist die apparative Ausstattung auf höchstem Niveau. Und die gesamte Atmosphäre im Katharinen-Hospital habe ich sofort als positiv wahrgenommen.“ Das, ergänzt der Mediziner mit einem Lächeln, dürfe er wirklich so sagen. Schließlich sei er bereits in vielen Krankenhäusern tätig oder zu Gast gewesen. „Da spürt man sofort, wie ein Haus oder eine Klinik so ist.“

Sein beruflicher Werdegang hat den verheirateten zweifachen Vater ihn in der Tat in die verschiedensten Regionen und Krankenhäuser Deutschlands geführt. Nach Abitur und Zivildienst im ostwestfälischen Steinheim  entschied er sich für das Medizinstudium an der Georg-August-Universität Göttingen. Das anschließende Praktische Jahr führte ihn nach Bremen, wo er ebenfalls einige Jahre als Assistenzarzt verbrachte. In dieser Zeit qualifizierte sich PD Dr. Nölker sowohl in der Inneren Medizin, der Internistischen Radiologie als auch in der Internistischen Intensivmedizin. „Aus dieser Zeit stammt auch meine Leidenschaft für die Innere Medizin im Gesamten.“ 

Gereizt hat ihn allerdings darüber hinaus die Vertiefung in das medizinische Fach, das mit dem Blick auf das Herz im wahrsten Sinne an den  „Puls der Zeit“ anknüpft. So wechselte der Mediziner an das Klinikum Coburg, wo er unter einem der führenden deutschen Kardiologen insbesondere die Diagnostik und Therapie der Herzrhythmusstörungen und speziell des Vorhofflimmerns studierte und weiterentwickeln konnte. Diese Expertise führte im Jahr 2008 zu seinem erfolgreichen Wechsel an das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen, wo er bis heute als Leiter des Bereiches Elektrophysiologie tätig ist.

„Ich freue mich sehr, dass künftig im Katharinen-Hospital aus meinen drei Leidenschaften – dem Internisten, dem Kardiologen und dem Rhythmologen – eine Einheit entstehen kann“, blickt PD Dr. Georg Nölker in die Zukunft. Montag, der 3. September, wird für ihn in Unna der erste Arbeitstag sein. Eine Premiere einerseits, doch andererseits „nichts ganz Neues. Das Team hier im Haus hat die Entwicklung der Abteilung hervorragend vorangebracht. Die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und Kooperationspartnern ist bestens. Ich freue mich darauf, dass wir gemeinsam diesen Weg für die Patientenversorgung fortsetzen können.“ 

Einen Dank sagen der künftige Chefarzt sowie Geschäftsführer Christian Larisch an dieser Stelle dem kommissarischen Chefarzt Dr. Andreas Schouwink und dem gesamten Team der Inneren Klinik II / Kardiologie aus Medizin, Pflege und Administration für die engagierte Arbeit – in den vergangenen Wochen sowie den kommenden fünf Monaten. Im Blick dabei immer: ein großes Herz und die beste Versorgung für die Patienten mit Herzerkrankungen.