26-03: Kartellamt stimmt Fusion zu

Im Hospitalverbund gibt es eine gute Nachricht in schweren Corona-Zeiten: Das Kartellamt stimmt der Fusion von Katharinen-Hospital und EK Unna zu.

Die Corona-Krise bestimmt derzeit das Krankenhausgeschehen. Im Katholischen Hospitalverbund Hellweg hält man in diesen Tagen dennoch einmal inne, um den Blick in die Zukunft zu richten: Hier gibt es eine ausgesprochen gute Nachricht. Das Bundeskartellamt hat der Fusion von Katharinen-Hospital Unna und EK Unna vorbehaltlos zugestimmt. Damit gehören künftig vier Krankenhäuser (Katharinen-Hospital Unna, EK Unna, Mariannen-Hospital Werl, Marienkrankenhaus Soest) zum Verbund.

Im Sommer kann der neue Gesellschaftsvertrag unterschrieben werden, so dass das neue Christliche Klinikum Unna (CKU) spätestens zum 1. August seine Arbeit aufnehmen wird. Formal wird der Zusammenschluss von Katharinen-Hospital und EK Unna im Übrigen rückwirkend zum 1. Januar 2020 wirksam. Die weitere Umsetzung der nun anstehenden Fusionsschritte werden die beiden Krankenhäuser jetzt sukzessiv verfolgen. Für die insgesamt rund 1900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Krankenhäuser wird bei der Fusion der soziale Besitzstand gesichert sein.

Gleichwohl gilt die Haupt-Aufmerksamkeit der aktuell sehr angespannten Situation rund um die COVID-19-Thematik. Hier gilt es zunächst ganz intensiv, alle Vorbereitungen in beiden Häusern zu treffen, um die beste Patientenversorgung zu ermöglichen.